Blogmeldung anzeigen

Warum Stupidity Management und Servicedesign Thinking zusammengehören

11:43:57 04.06.2016 gepostet von helmut.steigele@cascadeit.ch um 11:43:57 04.06.2016
 

Was macht digitale Dienste wie Facebook, Twitter und Uber so erfolgreich?

Nun Ihre Nutzung selbst ist so einfach, das selbst Soldaten, Fussballer und Kleinkinder sie sofort bedienen können!

Und just hier (in einem Umfeld in dem Intelligenz, Knowledgeworkers, Wissengesellschaft und lernende Organisation als Buzzwords en vogue sind) ergeht nun folgender Kampfruf:


Wer dumm denkt, ist klar im Vorteil!


Um hinter den Sinn dieser bewusst formulierten Provokation zu kommen, folgende Erklärung:

1. Was wird hier als "Dummheit" gesehen:

Unter Dummheit versteht man das Lösen von Problemstellungen und das Ziehen von Schlussfolgerungen  durch Rückgriff auf Lösungs-Muster geringer Komplexität, ohne nachfolgende Prüfung der Sinnhaftigkeit der vorhandenen Ausgangsinformationen. (Kurz: Warum etwas kompliziert analysieren, wenns einfach auch funktionieren kann...)


2. Wie entsteht das, was hier als Dummheit beschrieben wird.


  • Durch Zeitdruck
  • Durch Ergebnisdruck
  • Durch Informationsüberflutung
  • Durch Gewöhnung
  • Durch gezielt eingesetzte oder erlernte Anreizsysteme, welche ein "Weiterdenken" dediziert verhindern
  •  

3. Welchen Sinn hat daher die Dummheit:

 

  • Es sichert das Überleben unter Einflüssen von Stress, Zeitdruck, unvollständiger oder überbordender Informationsüberflutung
  •  

4. Was wären im Blickwinkel des Innovationsmanagements, des Design-Thinkings und auch im Hinterfragen der eigenen Fähigkeiten daher angebrachte Schlussfolgerungen:

 

  • Kundensicht: Wer es schafft nach abgeschlossener Ausbildung wieder "dumm" zu sein, ist nicht nur erfolgreicher, er überlebt auch länger in einem Umfeld, in dem die Flut an fragmentierten Informationen, eine hohe Kadenz an Informationsinput und eine noch höherer Ergebnisdruck die Regel- und nicht die Ausnahme ist
  •  

  • Sicht des Dienstleistungsdesigners: Wer unter dem Blickwinkel der Personen, die Probleme mit einfachen und unbelasteten Denkmustern lösen (Soldaten, Kleinkinder und weitere...) Services konzipiert, konzipiert für die Masse und ist daher auch bei der Kommerzialisierung seiner Ideen erfolgreich

Womit hier nun diese Blogreihe aus der Reihe "Digitales Servicedesign" als eröffnet gilt. Die kommenden Beiträge sollen all jene Erfahrungen, Erkenntnisse und Einsichten beschreiben, welche beim Design von 
  • Services
  • Serviceabläufen (Neudeutsch Serviceprozess)
  • Gestaltung von Target Operation Models
  • Gestaltung von Benutzeroberflächen digitaler Services
  • Data Capturing, Big-Data-Management und Datenauswertung

relevant sind.

 

Und jetzt geht der Blogger mit seinen Bauklötzen spielen und erfreut sich wieder seiner kindlichen Ader - die Welt selbst gibt sich ja schon intelligent genug...



BlinkList (http://www.blinklist.com) Blogmarks (http://www.blogmarks.net) del.icio.ous (http://del.icio.us) Digg (http://www.digg.com) Facebook (http://facebook.com) Folkd (http://www.folkd.com) Furl (http://www.furl.net) Google + (http://plus.google.com) Google Bookmarks (http://www.google.com/bookmarks/) Linkarena (http://www.linkarena.com) Mister Wong (http://www.mister-wong.de) Newsvine (http://www.newsvine.com) OneView (http://oneview.com) reddit (http://www.reddit.com/) Squidoo (http://www.squidoo.com) Stumble Upon (http://www.stumbleupon.com) Technorati (http://www.technorati.com) Twitter (http://twitter.com) Webnews (http://www.webnews.de) Yahoo My Web (http://myweb2.search.yahoo.com) Yigg (http://www.yigg.de) 
Bewertung
Aktuelle Bewertung BewertungBewertungBewertungBewertungBewertung
Durchschnittliche Bewertung Ø 8.83
Anzahl Bewertungen 6
Ihre Bewertung Bewertung abgeben: 1Bewertung abgeben: 2Bewertung abgeben: 3Bewertung abgeben: 4Bewertung abgeben: 5Bewertung abgeben: 6Bewertung abgeben: 7Bewertung abgeben: 8Bewertung abgeben: 9Bewertung abgeben: 10