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Digitalisierung und die Angst vor Jodeldiplomen und mangelnden Skills

20:54:48 07.12.2016 gepostet von helmut.steigele@cascadeit.ch um 20:54:48 07.12.2016

Diese Blogreihe entstand mit einem Artikel, welcher schon im November 2015 seine Leser fand,

siehe www.inside-it.ch/articles/41972
 

"inside-it.ch", der wohl renommiertesten IT-Newsprovider der schweizerischen Szene hat hier auf die Erkenntnisse zu einem Digital Fitness Check verwiesen und die Tatsache (wen wunderts) herausgestrichten, dass man hier noch viel  zu lernen hätte.


Was mich und damals auch einige meiner in der Linie stehenden Manager aus Business und IT damals allerdings mehr interessierte, war die folgende unbeantwortet gebliebene Frage:


Was müssten die jeweiligen Parteien entlang einer digitalen Leistungskette, so alles an Expertise bzw. Fachwissen drauf haben, um entweder ein derartiges Projekt verstehen und umsetzen zu können.

Oder noch besser, auf welche Einträge und Expertisen müsste man allenfalls angebotene Profile von Digitalisierungsexperten prüfen, um das korrekte Qualifikationsset zu erhalten.

Haben doch verklausulierte Info-Artikel, so nützlich sie auch sein mögen, immer den Beigeschmack von Jodeldiplomen bzw.  eine versteckte Bock- und Gärtner-Perspektive (Lieber Kunde, du musst noch lernen, aber wir habens schon erlernt, also sieh gleich gar nicht andernortes nach...)



Eine derartige Frage beantwortet sich nicht leichtfertig. Erstens musste zuerst einmal festgelegt werden, was konkret hinter dem Wort Digitalisierung steckt. Zweitens musste auf einen entsprechende Ernsthaftigkeit beim Thema "Was gilt definitiv nicht als Jodeldiplom" Bedacht kommen werden


Wir haben zur Beantwortung dieser Frage als Ausgangslage die vollkommene Automatisierung eines Geschäftsablaufes beginnend an einem Tablet oder Handy zurück bis auf die Infrastruktur (egal ob private oder sonstige Cloud) vorausgesetzt. Als Beispiel wurde die Automatiserung von Wartungsprozessen einer Baumaschinenflotte herangezogen.


Fokus: Welche Wissensdomänen sind betroffen, welche Themen und Methoden müssen ins Skillset von Fachkräften Eingang finden.

Die folgende Graphik zeigt auf, es geht sowohl um Themen der Benutzererfahrung zu einer digitalisierten Leistung (grau) und um die darauffolgenden Umsetzung und Optimierung des jeweiligen Dienstes.





 

Wollte man sich also ein Projektteam zusammenstellen, und von Consultingunternehmen eingereichte Profile auf Einträge prüfen, so müssten also entlang der obigen Wissensdomänen entsprechende Ausbildungsnachweise, fernab des Niveaus eines Jodeldiploms vorfinden.


Herausgekommen ist als erstes Ergebnis untenstehendes Oktagon, welches Domäne für Domäne aufzeigt, welche Bildungsformate und damit verbundenen Wissensinhalte ein Projekt direkt unterstützen, respektive wo man davon ausgehen
kann , dass nicht nur effektheischende Jodeldiplome den Expertenstatus begründen.




 



 

Bleibt nun die Frage, welche Anforderungen haben bei diesem Experiment gegolten, dass es eben kein "Jodeldiplom" in die Auswahl schafft.

 
Es waren die angegebene ergänzende Kursliteratur, Kursunterlagen, bereitstehende Musterprüfungen, Relevanz zum Digitalisierungsthema, Zertifizierungsstelle für das Zertifikat und die subjektive Erfahrung des Kursteilnehmers zum Kurs. Und sei es zu dem Preis, das man sich selbiger eben wieder auf die Schulbank setzt, um selbst als "Azubi" zu testen, ob denn die jeweiligen Bildungsformate auch wirklich Wissenselemente liefern, die einsatztauglich sind (deswegen dieser Blog erst knapp zwei Jahre nach Erscheinen des Artikels, irgendjemand musste sich ja im schlimmsten Fall für allfällige Jodeldiplome als Teststudent auch zur Verfügung stellen und seine Wall of Shame mit neuem Papier tapezieren...).
 
Es ist geschehen, alle Kursformate wurden durchgeackert, kurs- und prüfungstechnisch validiert. Jetzt kann die Frage beantwortet werden, was denn welches Kursformat für den Anlassfall Digitalisierung wirklich taugt.

Womit die Blogreihe für das Jahr 2017 eröffnet wäre.

Was folgt ist: Domäne für Domäne wird beschrieben, hinterfragt und auch aus subjektiver Sicht kommentiert, wo und warum der Sinn oder die Grenzen der vermittelten Inhalte für allfällige Digitalisierungsprojekte liegen.

Hier die ab Jänner laufenden Folgeblogs

  • Design Thinking
  • Solution Architecture
  • Transaction Modelling
  • Transaction Security
  • Data Analytics
  • Develop - Implement - Maintain 1
  • Develop - Implement -Maintain 2
  • Managing Suppliers
  • Control and Improve 1
  • Control Improve 2

 

Dies soll sowohl Entscheidern, wie Weiterbildungswilligen Zukunftshoffnungen als Orientierungshilfe dienen.


 

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